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Hass hilft «Deutsch, stolz, grosszügig»

„Hass Hilft“: Endlich eine Antwort auf Hass-Kommentare im Internet.
Eine Frage beschäftigt Deutschland seit langem: Wie geht man mit fremdenfeindlichen und rechtsradikalen Kommentaren im Internet um? Souverän. Mit der Idee: Aus Online-Hass wird reale Hilfe. Die „erste unfreiwillige Online- Spendenaktion“ verwandelt Hasskommentare gegen Flüchtlinge im Internet in Spenden für Flüchtlinge und Menschenwürde, gegen Fremdenhass und Rechtsextremismus.

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Deutschland im Herbst 2015: Hundertausende Flüchtlinge suchen in Deutschland Schutz. Im Internet brechen sich blanker Hass und Vorurteile Bahn. Um ein deutliches, gemeinsames Zeichen für ein tolerantes und menschenwürdiges Deutschland zu setzen und um auf Fremdenfeindlichkeit im Netz zu reagieren, gibt es jetzt eine direkte Antwort: www.hasshilft.de – die unfreiwillige Online-Spendenaktion“. Eine einfache Idee – Hasskommentare werden in Spenden verwandelt, die Flüchtlingsprojekten und der Ausstiegsarbeit von EXIT-Deutschland zugutekommen.

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Die Idee ist die digitale Fortsetzung einer Erfolgsgeschichte. Mit der Aktion „Rechts gegen Rechts – der unfreiwilligste Spendenlauf Deutschlands“ im Herbst 2014 in Wunsiedel brachte der Initiator, die Gesellschaft Demokratische Kultur GmbH, Neonazis dazu, praktisch gegen sich selber zu demonstrieren. Denn für jeden Meter, den die Neonazis auf ihrer Demo marschierten, gingen 10 Euro an EXIT-Deutschland – der Initiative, die Neonazis beim Ausstieg aus der Szene hilft. Je weiter die Neonazis marschierten, desto mehr Geld sammelten sie für den Ausstieg von Neonazis.

Diese Idee wird jetzt ins Internet übertragen.
Die neue Initiative steht unter dem ironischen Motto „Hass hilft“. Denn Hass hilft hier wirklich. Unsere Partner wie zum Beispiel Sky Deutschland, stellen Mittel zur Verfügung, die von www.hasshilft.de in unfreiwillige Spenden verwandelt werden. Unterstützt wird Hass Hilft von dem FC St. Pauli und Facebook. Im Klartext: Für jedes entdeckte Hass-Posting wird ein Euro aus dem bereitgestellten Geld gespendet. Und zwar für die Aktion Deutschland Hilft und EXIT-Deutschland. Je mehr Hass-Postings gegen Flüchtlinge, desto mehr Geld für Flüchtlinge und Ausstiegsarbeit. Darüber hinaus hat jeder Internetnutzer die Möglichkeit, sich mit Spenden an der Aktion zu beteiligen.

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Damit stecken nun nach den Neonazis in Wunsiedel auch Online-Hasser und -Hetzer in einer Zwickmühle: Entweder sie hören auf, fremdenfeindliche Kommentare zu posten – oder sie sammeln mit jedem einzelnen Post Geld gegen ihre fremdenfeindlichen Interessen.

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„Es freut uns sehr, dass wir zusammen mit unseren großartigen Partnern eine Antwort gegen den täglichen Hass im Netz setzen können. Dabei geht es uns nicht um das Zensieren von Inhalten. Wir wollen Nutzer dazu anregen darüber nachzudenken, wie im Netz diskutiert wird. Hass darf um den Preis der Menschenwürde nie toleriert werden. Bei dieser Aktion hat der Hass nun einen Preis, den auch Sie als Nutzer mitbestimmen können. Denn wir hoffen, dass sich viele weitere Unternehmen und Privatpersonen an dieser Aktion beteiligen. Ganz gleich, ob Medienunternehmen oder Privatperson: Die Aktion kann von jedem finanziell unterstützt werden.“, so Fabian Wichmann vom Zentrum Demokratische Kultur.

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Mit einem eigens programmierten Tool, das den jeweiligen Facebook-Seitenadministratoren zur Verfügung gestellt wird, kann einfach und praktisch „auf Knopfdruck“ jeder Hass-Kommentar in eine Spende umgewandelt werden. Darüber hinaus wurde eine eigene Internet-Präsenz für die Aktion erstellt. Hier ist der aktuelle Spendenstand einzusehen, die letzten Hass-Posts werden veröffentlicht sowie eine „Top-Ten-Liste“ der eifrigsten Hass-Poster. Weiterhin gibt es einen umfassenden Abschnitt, der Privatpersonen aufzeigt, welche weiteren Möglichkeiten sie haben, um aktiv zu werden gegen Hass-Kommentare im Internet.

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„Hass Hilft“ ist eine Initiative des Berliner Zentrum Demokratische Kultur und wurde zusammen der Hamburger Werbeagentur Grabarz & Partner entwickelt und umgesetzt.

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© Yves Seiler

Bilder: zVg

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